Erziehungsgemeinschaft

Da gerade zum Zeitpunkt des Übertritts eine hohe Akzeptanz des Elternhauses für das von ihnen gewählte Gymnasium besteht, liegt der Fokus der Erziehungspartnerschaft naturgemäß auf den Eltern der Unterstufe. Die hier noch mögliche enge Partnerschaft wird sich naturgemäß und der Mittel- und Oberstufe in eine eher lose Partnerschaft verwandeln. Vorrangiges Ziel ist es deshalb, in der Unterstufe ein Grundvertrauen zwischen Eltern und Schule in Fragen der Erziehung aufzubauen, das tragfähig auch für die folgenden Jahre ist. Erzeugt wird dieses Vertrauen, durch zunächst relativ häufige Elternabende, die durch die zeitlich relativ nahe Abfolge den Eltern signalisieren, dass man sich als Partner auch in Erziehungsfragen versteht. Deshalb bieten die Elternabende zunächst neben schulorganisatorischen Themen stets auch erziehungsrelevante Angebote:

  • Elternabend 1 (noch 4. Klasse, nach der Anmeldung): Kennenlernen
  • Elternabend 2 (5. Klasse: Schuljahresbeginn): Fahrt zum Bauernhof + Fairnetzen (Hilfestellung beim Umgang mit modernen Medien)
  • Elternabend 3 (5. Klasse: vor dem ersten Elternsprechtag): „Angekommen?“
  • Elternabend 4 (5. Klasse: Frühling): Wahl der 2. Fremdsprache
  • Elternabend 5 (5. Klasse: nach Pfingsten) Sexualerziehung und „Lernen lernen“
  • Elternabend 6 (6. Klasse: Herbst): Pubertät (Angebot der Teilnahme an Elternteam)
  • Elternabend 7 (6. Klasse: nach Weihnachten): Jugendwaldheim (Umwelterziehung)
  • Elternabend 8 (7. Klasse: vor Weihnachten): Wintersportwoche und „Pack mas“ (Sport, Musik und Gewaltprävention)
  • Elternabend 9 (8. Klasse: nach Weihnachten): Tage der Orientierung (Fragen der Gesundheitserziehung – Sexualität, Ernährung, Alkohol, Nikotin)

    Da aller Erfahrung nach spätestens ab der 8. Klasse eine Sättigung der Eltern an Elternabenden eintritt, anderseits auch die Beziehung zwischen Eltern und Kindern und somit auch deren Erziehung in ein anders Stadium eintritt, sind die Elternabende in den folgenden Jahren auf schulspezifische Themen beschränkt. Die Erziehungspartnerschaft befasst sich jetzt eher mit der Betreuung von Einzelfällen. Hier bietet die Schule entweder durch eigene Kräfte (Beratungslehrer, Schulpsychologe) Beratung oder dient durch Weiterleitung an geeignete Stellen als Vermittler.

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