Auf den Spuren des Judentums in Regensburg

20191008 121117Die Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen wandelten am 8. Oktober gemeinsam mit ihren Religionslehrkräften auf den Spuren des Judentums in Regensburg.

Stadtführerin Sylvia Seifert führte uns in das jüdische Viertel, in dem bis ins späte Mittelalter die alte Synagoge stand, bevor sie nach der Vertreibung der Juden zerstört wurde. In den vor 25 Jahren wieder ausgegrabenen Kellerräumen unter dem Gebäude wurde in einem Animationsfilm das jüdische Viertel um 1500 wieder zum Leben erweckt. Anhand der Stolpersteine in der Fußgängerzone erzählte Frau Seifert lebendig vom Schicksal einer der vielen jüdischen Familien in der Zeit des Nationalsozialismus.

Frau Seifert beschenkte unsere Schulbibliothek mit ihrem Buch „Stolpersteine in Regensburg“, für das sie die Geschichten vieler Menschen recherchiert hat, die von den Nationalsozialisten deportiert wurden und deren Andenken heute Stolpersteine in der Stadt gewidmet sind.

Beim anschließenden Besuch in der gerade neu erbauten Synagoge lernten wir den Gottesdienstraum kennen und bekamen Informationen über die heutige jüdische Gemeinde der Stadt.

Nach der Mittagspause blieb noch Zeit für einen Blick auf den Dom, an dessen Außenseite sich antijüdische Darstellungen aus dem Mittelalter finden und einen Film über Regensburg von Christoph Süß, welcher gerade im Rahmen der Landesausstellung gezeigt wird.

André Urbanczyk

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