Freudenhainer besuchen die Ausstellung Thinking Inside The Box
Mit Spannung und Interesse verfolgten einige Spanisch-Schülerinnen und -Schüler der Oberstufe und ihr Spanisch-Lehrer Markus Doleschal die Ausstellung Thinking Inside The Box, die Studierende der Universität Passau in Zusammenarbeit mit dem Londoner King’s College aufbereitet und der Öffentlichkeit zur Schau gestellt haben. Das Projekt zeigt anschaulich die Konfrontation des kapitalistischen Westens mit dem kommunistischen Osten zur Zeit des Kalten Krieges aus lateinamerikanischer Sicht. Viele Menschen, die zu dieser Zeit aus politischen Gründen aus Mittel- und Südamerika flüchten mussten, ließen sich in Europa nieder, unter anderem auch in London.
Einige Geflüchtete hatten damals Schriftstücke mit dabei, die nun das Londoner King’s College und die Universität Passau zusammen geordnet und in einen historischen und regionalen Kontext gebracht haben. In der Ausstellung sind Plakate unter anderem aus Mexiko, Argentinien, Ecuador, Brasilien, Peru und Chile zu studieren, die kritisch auf die damaligen politischen, meist autoritären Regimes Bezug nehmen. Der gebürtige Kolumbianer Daniel Moncayo Enriquez, der Haupt-Organisator der Exposition, und zwei Studentinnen, Ana und Gabriela, erklärten den Schülerinnen und Schülern zunächst ihr Konzept und gaben dabei an, dass sie im Zuge des Projektes herausfinden wollten, ob diese Plakate auch heute noch Reaktionen hervorrufen. Moncayo Enriquez und seine Studierenden hängten diese Plakate auch in der Passauer Fußgängerzone auf – seiner Aussage nach ließen positive wie negative Bemerkungen nicht lange auf sich warten. Am Ende durften die Besucherinnen und Besucher selbst noch auf einen Zettel eigene Gedanken, Wünsche und Forderungen hinsichtlich der aktuellen gesellschaftlichen und politischen Lage aufschreiben und anonym in eine Box legen. Markus Doleschal







