Vor Kurzem machten sich das P-Seminar ,,Technische Chemie‘‘ und die Klasse 11a zusammen mit den Lehrkräften Herrn Hofbrückl und Herrn Sedlmeier mit dem Bus auf zu den Wacker-Werken in Burghausen.
Dort angekommen wurden die Schülerinnen und Schüler von einem bereits berenteten Mitarbeiter der Wacker-Werke begrüßt und in einen Sitzungssaal geführt, in welchem es zur Begeisterung aller kostenlose Getränke gab und in welchem die Jugendlichen als Erstes mit Besucherausweisen ausgestattet wurden.
Danach folgte ein kurzer Vortrag unter der Überschrift ,,Wacker-Produkte – überall, aber unsichtbar‘‘, in welchem die Schülerinnen und Schüler sowohl über die Gründungsgeschichte der Wacker-Werke als auch über die 4 Geschäftsbereiche, welche vor allem von Ethen und Silicium ausgehen, und die Verwendung von Wacker-Produkten, wie beispielsweise in Taucherbrillen oder Kaugummi, aufgeklärt wurden. Auch spannende Zahlen wie die Anzahl von insgesamt 10.500 Beschäftigten am Standort Burghausen wurden genannt.
Danach erhielten die Schülerinnen und Schüler per Bus eine Führung über das Gelände der Wacker-Werke. Auch hier kamen viele spannende Details ans Licht: So besitzen die Wacker-Werke die größte Werksfeuerwehr in ganz Bayern, welche rund um die Uhr vor Ort ist und immer auf den Ernstfall vorbereitet sein muss. ,,Meistens rückt sie nur wegen Lappalien wie defekten Rauchmeldern aus‘‘, so der Mitarbeiter, doch auch wirkliche Gefahrensituationen habe es schon gegeben, wie zuletzt vor etwa 20 Jahren, bei denen es auch Tote gegeben habe.
Ebenso interessant waren die verschiedenen Baustile auf dem Gelände. So gleicht das Gebäude des Werkleiters dem einer Villa, welches früher als Bahnhof diente und von einem Wiener Architekten erbaut wurde.
Auf der Rundfahrt durch das Gelände konnten die Schülerinnen und Schüler also vieles über Wacker lernen. Das Ziel, bis 2045 klimaneutral zu werden, die Existenz einer eigenen Zollabteilung oder der Fakt, dass sich auf dem Gelände insgesamt 900 km Rohrleitungen, der größte Teil davon unterirdisch, oder 35 km Straßen befinden, sind nur Bruchteile davon.
Zum Abschluss der Exkursion stand ein Besuch im Berufsbildungswerk der Wacker AG an, in welchem die Elftklässler sowohl über die verschiedenen Karrieremöglichkeiten in der Firma als auch über den Bewerbungs- und Ausbildungs- bzw. Studienprozess aufgeklärt wurden.
Nach einer Führung in verschiedenen Gruppen und spannenden Einblicken in die Arbeit der Auszubildenden trat die Gruppe schließlich ihren Heimweg an und kam um ca. 14:30 Uhr zurück am Auersperg-Gymnasium an.
Eva-Maria Liebl , Theresa Eder 11c


