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Können wir das schaffen?

Ein FreiDay-Team des Auersperg-Gymnasiums Freudenhain realisiert zwei Projekte innerhalb eines Schuljahres

Zwei Projekte in elf Monaten: Vier Schülerinnen des Auersperg-Gymnasiums Freudenhain haben gemeinsam mit ihrem Coach Franziska Plank ein Hochbeet für die Grundschule Haselbach und einen barrierefreien Zugang zum Hartplatz ihrer eigenen Schule verwirklicht.
Die beiden Vorhaben entstanden im Rahmen des FreiDay. An diesem Tag arbeiten Schülerinnen und Schüler nicht im regulären Unterricht, sondern entwickeln und realisieren eigene Projekte, mit denen sie einen Beitrag zu einer nachhaltigeren und gerechteren Welt leisten möchten. Orientierung bieten dabei die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen.
Für Eva Kuppert, Hanna Gilian, Eva-Maria Liebl und Luisa Koller stand früh fest, dass sie sich nicht nur auf eine Idee beschränken wollten. Gemeinsam mit ihrem Coach planten sie deshalb gleich zwei Projekte und setzten beide in die Tat um.
Den Anfang machte ein Hochbeet an der Grundschule Haselbach. Gemeinsam errichtete das Team einen kleinen Lernort, an dem die Grundschulkinder erleben können, wie Kräuter und Gemüse wachsen. Das Hochbeet soll ihnen auf anschauliche Weise vermitteln, wo Lebensmittel herkommen und warum ein verantwortungsvoller Umgang mit Natur und Ressourcen wichtig ist.
Nach Abschluss des ersten Vorhabens begann das Team unmittelbar mit der Planung des zweiten Projekts. Dieses führte die Schülerinnen zurück an das Auersperg-Gymnasium Freudenhain. Im Mittelpunkt stand der schuleigene Hartplatz, der nicht nur als Sport- und Begegnungsstätte dient, sondern im Brandfall auch als Sammelplatz genutzt wird.
Bei der Planung wurde deutlich, dass der Zugang zum Hartplatz nicht für alle Menschen gleichermaßen sicher möglich war. Insbesondere für Personen mit Mobilitätseinschränkungen stellte der bisherige Weg eine Hürde dar.
Mit viel Eigeninitiative, sorgfältiger Planung und der Unterstützung einiger Helferinnen und Helfer entstand innerhalb weniger Wochen ein barrierefreier Zugang. Damit wurde nicht nur die Sicherheit im Notfall verbessert. Der neue Weg ist zugleich ein wichtiger Schritt hin zu mehr Inklusion und zu einem barrierefreien Schulgelände.
Unterstützt wurden die Schülerinnen von der Maria-Ward-Schulstiftung, Holz Freymadl, der Firma Plettl, dem Containerdienst Spreitzer, dem Dehner Garten-Center, Druckservice Koller und dem Kieswerk Haufenberg Krautloher. Ein besonderer Dank gilt außerdem dem Baggerfahrer sowie allen weiteren Helferinnen und Helfern. Durch ihre Spenden und ihren tatkräftigen Einsatz konnten beide Vorhaben erfolgreich umgesetzt werden.
Vier Schülerinnen, ein Coach, zwei Projekte und elf Monate voller Einsatz: Das FreiDay-Team hat gezeigt, was möglich ist, wenn junge Menschen Verantwortung übernehmen und ihre Ideen gemeinsam verwirklichen.
Auf die Frage „Können wir das schaffen?“ gibt es deshalb nur eine Antwort: „Ja, wir schaffen das!“

Franziska Plank