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Kia Ora aus Neuseeland!

neuseelandFranziska und Melissa verbrachten nach ihrem Abitur drei Monate in Neuseeland. Gerade warten sie auf ihren Rückflug nach Deutschland und berichten vom Flughafen Auckland:

Nach einem Jahr der Planung, war es am 11. September endlich soweit und wir starteten unsere Reise Richtung Singapur. Wir hatten keine Ahnung, was uns erwartet, aber alle Erwartungen wurden beim ersten Anblick Singapurs komplett übertroffen. Die Millionenstadt hat uns vom ersten Moment weg fasziniert. 5 Tage lang waren wir praktisch allein auf den Straßen, da dort niemand sonst zu Fuß unterwegs ist. Selbst für ein paar Meter wird der Bus, die U-Bahn oder das allseits beliebte Taxi genommen. Doch die öffentlichen Verkehrsmittel sind nicht ganz ungefährlich. Nicht etwa wegen der Verkehrslage, sondern wegen der gefühlten 3 Grad, die es in allen klimatisierten Bussen, Bahnen und Gebäuden hat. Und die Gebäude in Singapur sind gigantisch. Hochmoderne Bauten, vollklimatisiert und mit viel zu viel Personal ausgestattet. Und auch die 80% Luftfeuchtigkeit und mind. 30 Grad täglich gingen an uns nicht spurlos vorüber.

Die 5 Tage in Singapur haben uns dann aber doch gereicht, um alle Sehenswürdigkeiten und Attraktionen (Gardens by the Bay, Marina Bay Sands, Sentosa Island, Night Safari, usw) zu besuchen.

 

Und so ging es für uns am 17. September endlich nach Auckland, Neuseeland, wo unsere 3-monatige Rundreise begann und nun auch endet. Von der Stadt Auckland waren wir ziemlich enttäuscht. Es ist eine graue und unfreundliche Stadt, vor allem, wenn man vorher in Singapur war. Von Auckland aus starteten wir mit einem Ausflug nach Cape Reinga (im Norden) zum Sand Dune Surfing und danach fuhren wir 3 Wochen lang mit dem InterCity Bus von Stadt zu Stadt. Besonders gut gefallen hat es uns bei den Schwefelquellen und Geysiren in Rotorua gefallen, wo wir auch an einer traditionellen Schafschershow im Agrodome teilgenommen haben. Sehr schön waren auch New Plymouth im Westen und Napier an der Ostküste, zwei wunderschöne Kleinstädte mit tollen Stränden. Nach fast 4 regenreichen Wochen im Norden ging es für uns am 12. Oktober weiter nach Christchurch auf der Südinsel.

Ab diesem Zeitpunkt waren wir selbst mit dem Auto unterwegs und somit vollkommen unabhängig und flexibel. Unsere Route führte uns von Christchurch über Dunedin, eine schöne Stadt mit historischem Bahnhof, in den Süden zu den Catlins mit ihren Hunderten Wasserfällen, die wir fast alle besucht haben. Weiter ging es dann in Fiordland in die unberührte Natur des Doubtful und Milford Sound, die wir mit geführten Schiffstouren besichtigen konnten.

Weiter nördlich lernten wir durch Zufall einen neuseeländischen Jetboatclub kennen, der uns 3 Tage lang mit aufs Wasser genommen hat. Somit kamen wir in den Genuss, die Natur aus einem anderen Blickwinkel zu sehen. Wir kamen an Orte, die den Touristen normalerweise verborgen bleiben und konnten die Zeit dort in vollen Zügen genießen. Unsere geplante Route über Golden Bay, Picton und Kaikoura wurde dann jedoch durch das starke Erdbeben verhindert. Das Erdbeben selbst haben wir sehr stark gespürt, als wir kurz nach Mitternacht im Auto wachgerüttelt wurden. Mehr als das Erdbeben selbst hat uns jedoch die Reaktion der Anwohner schockiert. Auf dem Campingplatz haben wir einen Mann kennengelernt, dessen Haus komplett zerstört wurde und er nahm das völlig locker hin und spielte weiter Billiard. Ein anderer zog nachts die Vorhänge im Gemeinschaftsraum zu, "just in case if the glass breaks tonight...", und ging ins Bett.

Zwei Tage später machten wir uns schließlich auf den Weg nach Golden Bay und Abel Tasman, wo wir fantastische 2 Wochen verbringen durften. Durch die knapp 30 Grad am 1. Advent holten wir uns somit gleich einen Sonnenbrand, der uns die restliche Reise über begleitete. Zu unseren weiteren Highlights zählen das Kayaken im Abel Tasman National Park und das Delfinschwimmen in Picton.

Nach wundervollen 3 Monaten endet unsere Reise nun hier in Auckland, wo sie auch begann. Nur wir sind nicht mehr die gleichen Menschen, die wir zu Beginn unserer Reise waren. Wir haben viel dazugelernt, konnten unser Englisch verbessern und haben die Zeit unseres Lebens einfach genossen. Außerdem haben wir Freunde aus aller Welt gefunden, aus Kolumbien, Neuseeland, England, Deutschland, Italien und Frankreich. Die Offenheit und Freundlichkeit, die wir hier erfahren haben, werden wir Zuhause in Deutschland vermissen.
Trotzdem freuen wir uns jetzt auf Zuhause und auf eine weiße Weihnacht.

Viele liebe Grüße,
Franziska Dietrich und Melissa Königseder, Abiturjahrgang 2016

         

         

         

         

         

         

Fotos: Dietrich, Königseder

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