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Mein Freiwilliges Soziales Jahr in Peru

peruSchon am Ende der elften Klasse stand für mich fast fest, was ich mal studieren möchte. Trotzdem entschied ich mich dafür, mir ein Jahr zwischen Abitur und Beginn des Studiums zu gönnen, um meinen Horizont zu erweitern. Somit bewarb ich mich im Dezember 2014 und saß Anfang August des letzten Jahres mit viel Motivation, Erwartungen und keinen Spanischkenntnissen im Flieger nach Peru, um dort ein Freiwilliges Soziales Jahr zu absolvieren.

Entsendet wurde ich durch das Missionsreferat des Bistums Passau und gefördert wird mein Freiwilligendienst durch das Programm „Weltwärts“ des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Meine Einsatzstelle ist die Organisation CIRCA-MAS in der Stadt Arequipa im Süden Perus. 35 Schulen geben Kindern aus armen Verhältnissen die Chance auf Bildung und zusätzlich finden in sieben Kinderheimen Mädchen und Jungen im Alter von zwei bis 18 Jahren ein gutes Zuhause. Die Kinder sind Waisen, wurden ausgesetzt oder misshandelt.

Nach einem Monat Eingewöhnungszeit und Intensiv-Sprachkurs, konnte ich mich auch aktiv in der Organisation einbringen. Seitdem arbeite ich vier Tage in der Woche als Englischlehrerin in drei verschiedenen CIRCA-Schulen und nachmittags helfe ich in den Kinderheimen. An einem normalen Arbeitstag fahre ich um sieben Uhr in die Schule, gebe von 8-13 Uhr sechs Stunden Englischunterricht in den Klassen 1-6. Nach dem Mittagessen mache ich mich auf den Weg und fahre in das Kinderheim der Jungen oder Mädchen im Alter von 6-12 Jahren und unterstütze sie bei den Hausaufgaben. Nach einem langen Arbeitstag bereite ich noch den Unterricht für den nächsten Tag vor oder korrigiere Examen. Das Schönste an meiner Arbeit ist, wenn die Kinder auf mich zustürmen und sich freuen, wenn ich in der Schule oder im Kinderheim angekommen bin.

Am Wochenende finden manchmal Aktionen meiner Organisation statt, wie z.B. eine Mülleinsammelaktion in der ganzen Stadt oder Spendenausgaben an Bedürftige. Die Peruaner pflegen ihre Kultur und feiern sehr gerne, somit bin ich auch oft auf Festen der Kinderheime eingeladen. An freien Tagen verbringe ich die Zeit mit meinen Mitfreiwilligen bei gemeinsamen Unternehmungen.

Im Dezember starteten wir gemeinsam eine Nikolausaktion und gingen mit selbstgenähten Gewändern als Engel und Nikolaus in die Kinderheime. Dort verteilten wir an die Kinder kleine Säckchen mit einem Schoko-Nikolaus und Nüssen.

Eines meiner bisher schönsten Erlebnisse war es, als ich in einer meiner Schulen gemeinsam mit den anderen Lehrern auf dem Schulfest einen arequipenischen Tanz aufführen durfte.

Weihnachten in Peru feierte ich mit der ganzen CIRCA-Familie bei einem gemeinsamen Truthahnessen und einem Feuerwerk um Mitternacht. Da momentan Schulferien sind, habe ich die Möglichkeit, etwas zu reisen und mehr von Südamerika kennenzulernen. Nach dem Zwischenseminar mit vielen Freiwilligen starte ich nun bald mit neuen Ideen und Motivation in mein zweites Halbjahr und freue mich schon wieder auf die Arbeit mit den Kindern.

Wer mehr über mein FSJ erfahren möchte, kann gerne auf meinem Blog (www.fsjperu.wordpress.com) vorbeischauen.

Eva Rehm

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Fotos: Eva Rehm.

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