Zum Schuljahresbeginn

weg neuIch steh am Anfang eines Weges,
seh nicht sein Ende, nicht sein Ziel,
ich sehe Kurven, sehe Schranken
und Hindernisse gibt es viel.
Die einen sagen: „Du musst wagen.“,
die andern: „Das wird dir zu viel.“
Doch was sie mir auch immer sagen,
ich gehe fort in Richtung Ziel:
Ich werd es einfach mal versuchen,
wenn es auch nicht so einfach geht.
Ich werd es einfach mal versuchen,
auch wenn man mich nicht recht versteht.

(Kathi Stimmer)


Was wir alleine nicht schaffen
Das schaffen wir dann zusammen
Dazu brauchen wir keinerlei Waffen
Unsere Waffe nennt sich unser Verstand
Nur wir müssen geduldig sein
Dann dauert es nicht mehr lang

(Xavier Naidoo)


Diese zwei Auszüge aus Liedtexten passen, so denke ich, zu Beginn des Schuljahres in besonderer Weise für mich als neuen Schulleiter. Sie passen aber irgendwie auch für alle anderen, für die jetzt das neue Schuljahr an unserem Gymnasium beginnt.  Denn viele lange Arbeitswochen lang wird die Schule nun wieder zu dem Ort werden, an dem sich unser tägliches Tun und Denken, unser Arbeiten und (bei einigen sicher auch) Faulenzen, unser Hoffen und Wünschen, unser Lieben und Leiden begegnen.
Im Bewusstsein, dass diese Begegnungen, wenn wir zu viel an uns selbst und zu wenig an die Folgen unseres Tuns für die anderen denken, auch furchtbar werden können, wollen wir alles dafür tun, dass wir sie so fruchtbar wie möglich für jeden gestalten.
Lassen Sie uns deshalb alle gemeinsam, jeder an seinem Ort versuchen, die Aufgaben, die jeder neue Tag mit sich bringen wird, freundlich, aber bestimmt im Geiste der Menschlichkeit anzugehen. Dann wird uns zwar nicht alles, aber sicherlich sehr viel gelingen!

Ihr Christian Zitzl

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