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Patenkinder in Indien

Seit vielen Jahren unterstützen einzelne Klassen – in diesem Jahr sind es die Klassen 7d, 9b, 9d, 10e sowie der Leistungskurs Physik - Kinder in Andichioorani (Südindien, Bundesstaat Tamilnadu), indem sie eine Patenschaft übernehmen. Dort leitet der katholische Priester Francis Jeyabathi ein Heim für Jungen und Mädchen:

Wegen der niedrigen Lebenserwartung, der schlechten medizinischen Versorgung und der enormen Armut – 85 Prozent der Menschen dort gehören der untersten Kaste an und leben davon, dass sie sich gelegentlich als Feldarbeiter verdingen – gibt es zahllose Waisen, Halbwaisen und verlassene Kinder. Schuldknechtschaft und Kinderarbeit sind an der Tagesordnung.

Im Waisenhaus werden die Kinder (auch solche muslimischer oder hinduistischer Religionszugehörigkeit) von einem katholischen Schwesternorden versorgt; die Kinder gehen in öffentliche Schulen. Die Kosten für ein Kind (Kleidung, Nahrung, Schulgeld, medizinische Versorgung etc.) liegen bei etwa 350 € pro Jahr.

Das gesammelte Geld wird über das Internationale Katholische Missionswerk in München weitergeleitet. Auch Klöster in Italien und Frankreich sowie weitere private Spender tragen zur Unterstützung des Waisenhauses bei. Die Klassen, die eine Patenschaft übernommen haben, erhalten von dem betreffenden Kind regelmäßig Dankesschreiben; einmal im Jahr sendet Pfarrer Jeyabathi einen Bericht über die Ausgaben für das Kind sowie über dessen schulischen Fortschritte.

Natürlich stellt sich die Frage, wieso ein Land, das im Oktober 2008 erfolgreich eine Rakete zum Mond geschickt hat, nicht selbst in der Lage ist, für seine Menschen zu sorgen. In einem Kommentar zu dem Raketenstart schrieb die Frankfurter Allgemeine Zeitung am 22. 10. 2008: „Für Siegesgeheul ist in Indien derzeit kein Raum. (…) In der vergangenen Woche führte der Global Hunger Index den Indern die gern verdrängte Realität vor Augen. Mehr als 200 Millionen Bürger hungern, fast jedes zweite Kind – 47 Prozent – ist unterernährt. Die Kindersterblichkeit ist höher als in Eritrea, und die Verhältnisse im Bundesstaat Madhya Pradesh lassen sich nur noch mit denen in Äthiopien oder Tschad vergleichen.“

Die indische Publizistin Tavleen Singh warf der Regierung kurz vor dem Raketenstart vor, dass nicht nur der Kampf gegen die Armut gescheitert ist, sondern dass auch gegen den Terrorismus zuwenig unternommen werde, wie u.a. die Zunahme der religiösen Gewalt – insbesondere gegen Christen – zeige. Angesichts des Ausmaßes der sozialen und politischen Katastrophe, die nun auch noch durch die Auswirkungen der Wirtschaftskrise verstärkt wird, kann man fragen, ob solche Spendenaktionen nicht nur „ein Tropfen auf den heißen Stein“ sind. Das sind sie, gewiss. Aber jenen Kindern, die das Glück haben, von solchen „Tropfen“ getroffen zu werden, wird doch eine Perspektive auf ein Leben eröffnet, das aus der allgemeinen Misere herausführt. Dies soll nicht nur ihnen, sondern auch uns zur Freude gereichen. Darum allen Spendern auch dieses Jahr wieder herzlichen Dank!

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