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Oberstufenphysiker besuchen Micro-Epsilon

20160108 microepsilonAm 8. Januar besuchten die drei Physik-Kurse der Oberstufe in Begleitung ihrer Lehrer Herr Miedl und Herr Baier die Firma µ-ε in Dorfbach bei Ortenburg. Die Schüler sollten einen Einblick in die Arbeit eines weltweit agierenden Betriebes gewinnen, welcher im Bereich der berührungsfreien Messtechnik zu den Marktführern zählt. Das 1968 in Hannover gegründete Unternehmen vollzog in den 70er Jahren nicht nur die Umsiedlung nach Niederbayern, sondern auch die Umstellung weg vom reinen Handelsgeschäft hin zur Entwicklung neuer Messtechniken.

Diese Techniken umfassen im Wesentlichen die Ermittlung von Abständen bzw. Materialdicken ohne direkte Berührung der betroffenen Oberflächen im Bereich der Prozessindustrie, des Maschinenbaus, der Mobilität und der Medizintechnik. Der Marketingchef der Firma, Herr Schäufl, zeigte den Schülern bei seinem fundierten Vortrag nicht nur den Einsatz der in Dorfbach entwickelten und produzierten Sensoren, sondern erläuterte an verschiedenen Beispielen auch die zugrunde liegenden physikalischen Prinzipien.

Deren Verständnis stammt überwiegend aus dem 19. Jahrhundert, die Anwendung von kapazitiven oder induktiven Vorgängen zur Bestimmung einer Distanz kann jedoch technikbedingt erst seit einigen Jahrzehnten erfolgen. Die Funktionsweise der zum Teil miniaturisierten Sensoren war für die Schüler somit gut zu verstehen, wenn sich auch naturgemäß viele Fragen ergaben, die von Herrn Schäufl detailreich beantwortet wurden.

Die Schüler waren erstaunt über die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten für Sensoren, wie z.B. die Optimierung von Baumzuschnitten im Sägewerk, die Bestimmung der Ölfilmstärke in Verbrennungsmotoren, die Glasplanität bei berührungsempfindlichen Displays, die Dicke von Plastikfolien, die Unwuchtmessung am Rotorprüfstand für Windanlagen, die Positionsbestimmung bei Röntgenapparaten…..Überrascht nahmen die Kollegiaten zur Kenntnis, dass in der modernen Technik offensichtlich nichts ohne hochwertige Sensoren zu machen ist.

Nach dem erläuternden Vortrag wurde in zwei Gruppen die Fertigung besichtigt. Beginnend bei der mechanischen Lehrwerkstatt, in der das Gefühl für die Metallbearbeitung erworben wird, über die Herstellung von Spulen aus haardünnem Kupferdraht bis zur Entwicklungsabteilung, in der am Computer 3 D-Baupläne für neue Sensoren entwickelt werden, hatten die Teilnehmer der Exkursion Einblick in die gesamte Wertschöpfungskette.

Anschließend beantwortete Herr Schäufl bei einem reichhaltigen Buffet alle Fragen zu Herstellung und Entwicklung der Sensoren und hob vor allem die exzellenten Berufsaussichten hervor, die sich allen Absolventen naturwissenschaftlicher Studiengänge bieten. Dies war auch das Resumée der Exkursion, die den Schülern einen Vormittag lang aufzeigte, wie ihr Berufsleben aussehen könnte.

Gerhard Baier

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