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Freudenhain IM Gespräch: Politik an der Schule – Urban Mangold am Auersperg-Gymnasium

Freudenhain1Im Rahmen des Sozialkundeunterrichts führt die Klasse 9c des Auersperg-Gymnasiums Freudenhain zusammen mit ihrer Sozialkundelehrerin Frau Martin seit Dezember ein Planspiel durch, bei welchem die Schüler in Rollen der fiktiven Stadt „Grünau“ schlüpfen. In den verschiedenen Parteien wie Stadtrat, Bauhof und Sozialamt suchen sie eine Lösung für die schwer verschuldete Stadt „Grünau“, die außerdem durch hohe Arbeitslosigkeitenzahlen belastet ist. Nach zwei erfolglosen Krisensitzungen wurde ein Vertreter der Stadt Passau eingeladen, um „Grünau“ zu helfen. Als Vertreter kam Ende Januar der 2. Oberbürgermeister Urban Mangold, der hilfsbereit in das Spiel miteinstieg.

 

Nach den begrüßenden Worten durch den Vertreter des Stadtrates David Hinkel-Sovilj wurde die Sitzung durch die Sprecherin der Presse Ronja Saller eingeleitet. Herr Mangold wurde über die hohe Arbeitslosigkeit und die finanzielle Krise der Stadt „Grünau“ aufgeklärt und gebeten, der Stadt zu helfen.

Anfangs informierte Herr Mangold die Kollegen, dass auch Passau keine schuldenfreie Stadt sei und dass es natürlich auch Arbeitslose gebe, doch im Vergleich zu „Grünau“ scheinen diese nur verschwindend gering. Die Zahlen sprechen für sich: In „Grünau“ fließt mit knapp 20 Prozent der städtischen Gesamtausgaben nahezu jeder fünfte Euro in die Taschen der Arbeitslosen, Kranken, Rentnern und sonstigen Sozialhilfebeziehern, während in Passau „nur“ 6 Prozent für Sozialhilfeausgaben genutzt werden.
Der Passauer Politiker gab noch weiterhelfende Vorschläge, um „Grünau“ zu helfen. Er erklärte, dass es sinnvoll sei, wenn man jungen Unternehmern entgegenkäme, um ihnen die Ansiedelung zu erleichtern.
 
Eine Möglichkeit ist z.B., Gründerzentren zu schaffen, diese bieten günstige Büroräume an und sind vor allem für Jungunternehmen sehr praktisch. Sie können sich anfangs auch die Büroräume nach Absprache mit anderen Unternehmen teilen, was den positiven Nebeneffekt der Platzminimierung hat.

Die Bürger der fiktiven Stadt Grünaus bedankten sich bei Urban Mangold für die fachkundige Hilfe. Auch wenn es dauern wird, bis „Grünau“ aus den Schulden herauskommt, sieht die Zukunft jetzt nicht mehr ganz so düster aus.

Ronja Saller


         

Fotos: Mt.

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