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Faszinierende Jahreskonzerte - Ehrung verdienter Schüler

Mit dem Maria-Ward-Preis 2018 hat das Auersperg-Gymnasium im Rahmen der höchst beeindruckenden Jahreskonzerte im großen Rathaussaal Hannah Ecker (6.v.r.) geehrt. Schulleiter Christian Zitzl zeichnete zudem Franziska Fischer (4.v.r), Elisabeth Pontz (5.v.l.), Marie Groß (4.v.l.), Elena Breinfalk (5.v.r.) und Martin Schmid (3.v.l.) mit dem Großen Musikpreis aus. Die jungen Musiker und Sänger brillierten an den beiden Abenden mit herausragendem Können.

 "Hannah Ecker ist ein Glücksfall für Freudenhain", sagte Laudator Christian Zitzl. "Würde man sich einen Schülerinnen-Typus schnitzen wollen, der Engagement, Einsatz- und Hilfsbereitschaft sowie Fähigkeiten zum eigenständigen Handeln in sich vereint, so entstünde eine Hannah Ecker." Sie sei in unzähligen Stunden als Mitglied der SMV, Tutorin, Mentorin und hilfsbereiter Mensch ihren Mitschülern, Lehrern und Eltern eine herzliche und verlässliche Partnerin gewesen. Wie selbstverständlich habe sie in der Schulfamilie Verantwortung übernommen, erhalte daher den Maria-Ward-Preis.

Der Schulchef verlieh den Großen Musikpreis an fünf weitere Schüler. Er würdigte Franziska Fischer, die sich in vielfältiger Weise musikalisch in das Schulleben einbrachte. Sie habe mit ihrem Violinspiel Orchester und Kammermusik bereichert und mit ihrem Streichquartett große Erfolge bei "Jugend musiziert" erzielt. Herausragende Leistungen habe sie auch im Chor gezeigt. Elisabeth Pontz könne mit ihrer klaren, analytischen Denkweise musikalische Zusammenhänge erfassen und in ihrer geschliffenen Sprache wiedergeben. Sie verfüge zudem über ausgezeichnete musikalische Fähigkeiten. Im Chor sei sie eine erfahrenen Sängerin, die auch in kleinen Ensembles zu begeistern und überzeugen weiß. Marie Groß sei ebenfalls eine hervorragende Sängerin, die auch andere zu Chor- und Ensemblearbeit animiere. Sie habe seit der fünften Klasse in Musikgruppen und Projekten mitgewirkt und auch Erfolge bei "Jugend musiziert" gefeiert. Elena Breinfalk überzeuge als herausragende Pianistin, sagte Zitzl. Zahlreiche Meisterkurse belegten die hohe Qualität ihres musikalischen Könnens. Sie setze ihre vielseitige musikalische Begabung in großem Umfang und auf höchstem Niveau ein. Martin Schmid habe in vorbildlicher Weise das Orchester unterstützt und Konzerte bereichert. Er habe seine Aufgabe als Konzertmeister in vollster Zufriedenheit und mit großem Engegement weit über das übliche Maß der Probenarbeit erfüllt. Außerdem habe er in Projekten und als erster Geiger in Kammermusiken mitgewirkt sowie mit seinem Streichquartett beim Landeswettbewerb "Jugend musiziert" geglänzt, sei humorvoll und erfrischend.

Faszierende Kostproben gab es von Franzska Fischer und Martin Schmid, die zuvor an der Violine mit einem Streichquartett von Dvorak begeisterten, zu dem auch Ana-Laia König (Viola) und Korbinian Seibold (Cello) beitrugen, und Marie Groß, die "Flow my tears away" sang, sowie Elene Breinfalk, die eine Beethoven-Sonate am Klavier vortrug.

Einen fulminanten Höhepunkt setzte an beiden Konzertabenden das Oberstufenorchester unter der Leitung von Margit Weinberger mit dem russischen Tanz aus dem "Nussknacker" von Tschaikowsky, einem Ausschnitt aus Bizets "Arlesienne-Suite", einem Walzer aus der Suite "Maskerade" von Chatschaturian und Beethovens Ouvertüre zu "Egmont". Das riesige, durchaus professionelle Orchester, das sich vor Kurzem am Münchner Kulturzentrum Gasteig präsentierte, brachte mit seinem packenden Spiel die Rathaussäle zum Beben und erntete tosenden, langanhaltenden Applaus mit stehenden Ovationen.

Micht minder faszinierend stellte sich der riesige vier- bis sechststimmige Oberstufenchor unter der Regie von Brigitte Glas und Kurt Brunner vor, der mit dem Mitmachstück "Sing with us" einlud und mit einem virtuosen "Africa" von Toto, bei dem die Sänger mit Klatschen und Stampfen tropischen Regenwald, Wolkenbruch, Blitz und Donner inszenierten, für Beifall sorgte. Er beeindruckte auch mit dem geistlichen Lied "God be in my head" von John Rutter, einem modernen Chorstück mit perkussiven Elementen und Kunstsprache, sowie "Adiemus" von Karl Jenkins, mit dem der Chor im Januar 2019 in der New Yorker Carnegie Hall aufwarten wird. Am zweiten Abend strahten Frauen- und Männerchor zuerst getrennt, dann gemeinsam mit "What a wonderful world".

Das Unter- und Mittelstufenorchester von Brigitte Glas eröffnete den ersten Konzertabend mit einem filigranen, sehr spielerischen Barock-Auftakt und einem klangstarken James-Bond-Motiv, das Celli und Streicher vehement vorgaben, sowie dem modernen, rhythmischen "Gangnam Style". Johanna Steinhuber (Klavier), Ana-Laia König (Violine) und Korbinian Seibold (Cello) ließen mit Schuberts Klaviertrio aufhorchen. Fetzigen Rap und ein einfühlsames Spiritual ließ der Unterstufenchor mit Christoph Rose hören. Bunte Klangfarben malte auch das Querflötenensemble von Elisabeth Thoma mit "Meerfey" von Schumann oder "Caro mio ben" von Giordini und der weichen, innigen Tenorstimme von Niklas Czerny.

Nicht minder stimmmungsvoll bot Solist Maximilian Weiß den "Leiermann" aus der "Winterreise" von Schubert dar. Johanna Keilhofer begeisterte mit einem modernen Titel und ihrer Gitarre, mit dem sie im Landeswettbewerb von "Jugend musiziert" den zweiten Preis erobert hatte. Leo Heinrich gab mit einem Stück von Grieg Einblick in sein Können, für das er mit seinem Klavier-Duo den zweiten Bundespreis bei "Jugend musiziert" geholt hatte. Alina Striedl brachte unplugged ihr selbstkomponiertes Preisträgerlied aus dem "Songcontest Schulwettbewerb 2018" zu Gehör und Paul Melissen sang mit traumhafter Bassstimme eine Bellini-Arie.

Glanzpunkte setzte am zweiten Abend auch das Vokalensemble der Q11 unter Leitung von Claudia Seibold mit einem modernen Titel und der Mittelstufenchor von Claudia Seibold mit "I have a dream" und einem Renaissance-Stück. Das Trio Philipp Kohl (Trompete), Ana-Laia König (Violine) und Jiewen Zhuang (Klavier) erntete ebenfalls stürmischen Applaus. Den fuhr auch die Bigband unter der Leitung von Christoph Rose ein, die auch mit Improvisationen die Wände zum Wackeln brachte.

(Text: Theresia Wildfeuer, PNP)

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